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Die nationale Studie menuCH-Kids zeigt, wie Ernährung den Stoffwechsel von Kindern beeinflusst

Updated: Mar 19

Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse Link



Die Studie menuCH-Kids (2023–2024) ist die erste nationale Untersuchung zur Ernährung und Gesundheit von 6–17-jährigen Kindern in der Schweiz (ca. 1850 Teilnehmende).


Die Studie menuCH-Kids (2023–2024) ist die erste nationale Erhebung zur Ernährung, zum Lebensstil und zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz. Insgesamt nahmen rund 1850 Kinder im Alter von 6–17 Jahren aus allen Sprachregionen teil. Die Daten wurden durch Ernährungsprotokolle, Fragebögen, körperliche Messungen sowie Blut- und Urinproben erhoben. Ziel ist es, eine wissenschaftliche Grundlage für Prävention und die Schweizer Ernährungsstrategie zu schaffen.


Die ersten Ergebnisse zeigen ein insgesamt relativ positives Gesundheitsbild: Die meisten Kinder und Jugendlichen nehmen ausreichend Energie und Nährstoffe auf, und regelmässiges Frühstück gehört für viele zum Alltag. Im internationalen Vergleich sind die klassischen Risikofaktoren für chronische Erkrankungen insgesamt eher niedrig.

Gleichzeitig zeigen sich jedoch klare Herausforderungen. Rund 13 % der Kinder und Jugendlichen sind übergewichtig oder adipös. Der durchschnittliche Konsum von Früchten und Gemüse ist zu niedrig, während Fleisch und proteinreiche Lebensmittel relativ häufig gegessen werden. Viele Kinder konsumieren regelmässig Snacks und Süssgetränke, was langfristig den Stoffwechsel belasten kann.


Auch der Lebensstil spielt eine Rolle: Besonders ältere Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig. Ein kleiner Teil der Kinder isst häufig allein oder vor dem Bildschirm, was mit ungünstigeren Ernährungsgewohnheiten verbunden sein kann.

Medizinisch besonders relevant ist, dass etwa 10 % der Kinder auffällige Blutwerte zeigen, die auf ein erhöhtes Risiko für Diabetes hinweisen. Dies deutet darauf hin, dass Stoffwechselveränderungen bereits im Kindesalter beginnen können.

Die erhobenen Daten werden öffentlich zugänglich gemacht und sollen helfen, Ernährungsberatung, Prävention und gesundheitspolitische Massnahmen in der Schweiz gezielt zu verbessern.


Die Studie zeigt: Schweizer Kinder sind insgesamt gesund, aber ungesunde Ernährungs- und Bewegungsmuster sind häufig und können bereits frühe Stoffwechselrisiken verursachen.

 
 
 

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